Samsung hat das neueste faltbare Clamshell-Gerät seiner ständig wachsenden Kollektion vorgestellt, das Samsung Galaxy Z Flip 6. Aber wie schlägt es sich im Vergleich zum Motorola Razr 50 Ultra, das erst vor wenigen Wochen auf den Markt kam?
Während Samsungs neuestes Z Flip einiges zu bieten hat, von einem langen Softwareversprechen bis hin zu Spitzenleistung, könnte auch das Motorola Razr 50 Ultra mit einem größeren Deckbildschirm, höher auflösenden Kameras und, ob Sie es glauben oder nicht, einem günstigeren Preis eine Überlegung wert sein.
Hier sehen Sie einen Vergleich zwischen dem Samsung Galaxy Z Flip 6 und dem Motorola Razr 50 Ultra auf dem Papier, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welches Gerät Ihren Anforderungen am besten entspricht.
Das Galaxy Z Flip 6 hat einen leistungsstärkeren Prozessor
Werfen Sie einen Blick unter die Haube des Samsung Galaxy Z Flip 6 und Sie werden den leistungsstärksten Prozessor auf dem Markt finden. Genauer gesagt finden Sie hier den benutzerdefinierten Snapdragon 8 Gen 3 für das Galaxy-Chipset, von dem Samsung behauptet, dass er leistungsfähiger ist als der bereits leistungsstarke Snapdragon 8 Gen 3, der in den meisten Flaggschiff-Konkurrenten zu finden ist.
Dazu kommen 12 GB RAM und eine neue Dampfkammer, die 150 % größer ist als die des Samsung Galaxy S23 Ultra – ein neues Feature des diesjährigen faltbaren Clamshell-Geräts.


Das soll nicht heißen, dass das Motorola Razr 50 Ultra, das mit dem leistungsfähigen Chipsatz Snapdragon 8s Gen 3 und 12 GB RAM ausgestattet ist, ein Schlappschwanz wäre, aber wenn man bedenkt, dass die Leistung eher an die des 8 Gen 2 als an die des 8 Gen 3 heranreicht, hat Samsung in dieser Hinsicht klar die Nase vorn.
Trotz der Leistungsunterschiede werden Sie im alltäglichen Gebrauch wahrscheinlich keine wirklichen Unterschiede bemerken – nur bei besonders anspruchsvollen Aufgaben wie High-End-3D-Gaming und dem Rendern bearbeiteter Videos.
Das Razr 50 Ultra hat einen größeren, nützlicheren Cover-Bildschirm
Das Samsung Galaxy Z Flip 6 hat denselben 3,4-Zoll-OLED-Bildschirm mit 60 Hz wie sein Vorgänger, das Z Flip 5. Der Bildschirm ermöglicht den Zugriff auf eine Reihe von von Samsung entwickelten Widgets, um schnell auf Informationen wie Benachrichtigungen, Kalenderereignisse und Musiksteuerungen zuzugreifen. Außerdem gibt es eingeschränkte Unterstützung für Android-Apps, allerdings nur für von Samsung freigegebene Apps.
Das ist alles schön und gut, aber das Razr 50 Ultra verfügt nicht nur über ein 4-Zoll-OLED-Display, das den größten Teil der Außenfläche einnimmt, sondern ist mit 120 Hz auch schneller und bietet zudem erweiterte Funktionen.


Dank des großen Cover-Bildschirms können Sie jede auf Ihrem Smartphone installierte App ausführen, ohne das Gerät aufklappen zu müssen. So können Sie alles Mögliche tun, vom Zugriff auf Google Maps über das Ansehen von YouTube-Videos bis hin zum Spielen von Spielen auf dem Cover-Bildschirm, wenn Sie das wünschen.
Und wie Samsung verfügt es auch über eine Reihe von Vollbild-Widgets, auf die durch Wischen zugegriffen werden kann, darunter ein neues Widget, das Homescreen-Widgets für eine noch bessere Benutzerfreundlichkeit auf den Titelbildschirm bringt.
Das Galaxy Z Flip 6 hat ein viel längeres Softwareversprechen
Langfristiger Support ist ein wichtiger Aspekt, wenn Sie über einen neuen Smartphone-Kauf nachdenken – Sie möchten doch nicht auf neue Features aus späteren Betriebssystem-Upgrades verzichten, oder?
Das Motorola Razr 50 Ultra bietet drei Betriebssystem-Upgrades, mit denen Sie auf Android 17 kommen, sowie ein zusätzliches Jahr zweimonatlicher Sicherheits-Upgrades. Das ist in Ordnung, aber nicht erstaunlich, insbesondere für ein Smartphone im oberen Marktsegment.
Das gilt insbesondere im Vergleich zum Galaxy Z Flip 6, das satte sieben Betriebssystem-Upgrades und Sicherheitsupdates erhalten wird, sodass das faltbare Gerät bis zu Android 21 laufen wird. Das ist eines der längsten Softwareversprechen überhaupt, das nur von der Pixel-Reihe von Google übertroffen wird – und das ist das Unternehmen, das das Android-Betriebssystem entwickelt.
Das Razr 50 Ultra verfügt über eine Kamera mit höherer Auflösung
Sowohl das Razr 50 Ultra als auch das Galaxy Z Flip 6 haben dieses Jahr im Bereich Kamera ein Upgrade erhalten, allerdings scheint das Razr 50 Ultra die Nase vorn zu haben – zumindest bei der Megapixel-Anzahl.
Sie sehen, während beide faltbaren Geräte einen 50-MP-Hauptsensor haben, bietet das Razr 50 Ultra ein passendes 50-MP-2x-Teleobjektiv, während das Galaxy Z Flip 6 mit einem 12-MP-Ultraweitwinkelobjektiv aufwarten kann. Es ist zwar ein neues 12-MP-Ultraweitwinkelobjektiv mit besserer Leistung bei schwachem Licht und HDR, aber es ist immer noch auf 12 MP begrenzt.


Natürlich gehört zur Kameraleistung viel mehr als nur die Megapixelzahl, und unser endgültiges Urteil darüber, welche Kamera objektiv besser ist, werden wir erst fällen, wenn wir mehr Zeit mit dem Z Flip 6 verbracht haben. Wir können jedoch sagen, dass eine Kamera mit mehr Megapixeln Pixel-Binning-Technologie ermöglicht, um Licht und Bildqualität weiter zu verbessern – etwas, was die 12-MP-Ultraweitwinkelkamera des Z Flip 6 nicht bieten kann.
Das Galaxy Z Flip 6 ist teurer
Angesichts des oben Gesagten mag es Sie überraschen, dass das Samsung Galaxy Z Flip 6 das teurere der beiden faltbaren Geräte ist – und zudem über weniger Speicher verfügt.
Das Samsung Galaxy Z Flip 6 kostet mit 256 GB Speicher 1.049 £, während das Motorola Razr 50 Ultra mit 512 GB Speicher 999 £ kostet.

