MEINUNG: Es gab einige interessante Entwicklungen im Bereich Video-Streaming. Versuchen wir also, sie aufzuschlüsseln.

Zunächst einmal ist es völlig klar, dass Video-Streaming nicht verschwinden wird. Letzte Woche wurde Tubi (Tubby, zukünftiger Tubi?) in Großbritannien eingeführt, nachdem es vor Jahren in den USA eingeführt wurde.

Es handelt sich um eine Streaming-Plattform von Fox Corp. und wie Pluto TV (im Besitz von Paramount), Samsung TV Plus und der Roku TV Channel handelt es sich um ein FAST (Fast Ad-Supported Streaming Television), das kostenlos angesehen werden kann und über eine Bibliothek verfügt, die mit über 20.000 Filmen und Fernsehepisoden größer ist als selbst Netflix.

Ich wiederhole nur, es ist frei um all diese Programme anzuschauen.

Dies folgt auf die Ankündigung von Netflix, sein günstigstes werbefreies Angebot abzuschaffen. Abonnenten haben also die Wahl, entweder weniger zu zahlen und dafür Werbung zu erhalten, oder mehr zu zahlen, um diese zu vermeiden.

Netflix hat sich für diesen Weg entschieden, weil sein Werbeplan seit seiner Einführung so erfolgreich war (40 % aller Anmeldungen erfolgen auf dieser Stufe). Das bedeutet allerdings, dass wir gerade zum linearen Rundfunkfernsehen zurückgekehrt sind, nur dass wir es online streamen, anstatt es über unsere Antennen zu empfangen.

Anzeigen sind (wieder) die Zukunft

Interessant ist hier, dass sich das Klima beim Video-Streaming in Richtung Werbung und kostenlose Pläne bewegt. Die Leute wollen Geld sparen und diese Pläne bieten die Möglichkeit dazu. Es bedeutet auch, dass der Markt mit all diesen Optionen gesättigt ist.

Vor ein paar Wochen gab es ein Ereignis – ein Gipfel sogar – wo die wichtigsten Akteure der Branche ausführlich über Video-Streaming und seine Zukunft diskutierten.

Jedes Hollywood-Studio möchte seine eigene Streaming-App, aber nicht jeder braucht sie, insbesondere da es so viele Optionen zur Auswahl gibt, sowohl bei werbefreien als auch werbebasierten Diensten.

RohrRohr
Tubi

Während der Pandemie galt Streaming für Hollywood-Studios als eine Art Wundermittel, um die Verluste durch die Schließung von Kinos auszugleichen. Das Problem mit Streaming-Diensten ist, dass sie viel Kapital verschlingen – Disney machte mit Disney+ Verluste von bis zu 3 Milliarden Dollar, Paramount musste mit Paramount+ erhebliche Verluste hinnehmen, und Warner Brothers ebenfalls. Discovery hatte ein paar Jahre mit Höhen und Tiefen (hauptsächlich Letzteres), und seine Kostensenkungsmaßnahmen haben dem Studio unter Kreativen einen schlechten Ruf eingebracht.

Bei diesem Gipfel schien es, als würde Warner Bros. Discovery den Grundstein dafür legen, die Max-App nach Großbritannien zu bringen, sobald die Vereinbarung mit Sky Ende 2025 ausläuft. Und ich bin der Meinung, dass das ein schlechter Schachzug ist.

Max in Großbritannien?

Es ist klar, dass der Markt mit den werbebasierten Angeboten von Netflix und Disney+, dem Einstieg von Tubi sowie dem wachsenden Aufkommen von Samsung TV Plus und LG Channels in Aufruhr geraten ist. Den Abonnenten scheint es egal zu sein, woher die Inhalte kommen, sie wollen nur noch, dass sie ihre Rechnungen relativ niedrig halten können.

Eine weitere kostenpflichtige Streaming-App, die in die Diskussion gerät, scheint also eine (oder mehrere) zu viel zu sein. Für Lionsgate+ hat es nicht wirklich funktioniert, und im Fall von Paramount+ und Peacock (Universal), die sich beide in Großbritannien mit Sky zusammengetan haben, um mehr Bekanntheit zu erlangen. Andere mussten auffällige Werbeaktionen durchführen, um Leute an Bord zu holen. aber die Abonnentenfluktuation war hoch und es sieht nicht so aus, als würde dieser Wert in naher Zukunft sinken.

Warner Bros. verfügt über eine der besten Hollywood-Bibliotheken mit Klassikern aus jedem Jahrzehnt, darunter auch Teile der MGM-Bibliothek (z. B. Der Zauberer von Oz). Es hat sein DC-Comics-Programm und Franchises wie Der Herr der Ringe, Matrix, Lethal Weapon, Harry Potter, Mad Max und mehr. Und nicht zu vergessen das gesamte HBO-Programm, das jahrzehntelang mit Unterhaltungssendungen wie Game of Thrones, Die Sopranos und mehr den Goldstandard für das Fernsehen setzte.

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Bildnachweis (Themelocal)

Doch trotz dieser Schatztruhe scheint der Videostreaming-Markt keine neuen Mitbewerber oder Konkurrenz mehr zu brauchen. Es gibt bereits genug Auswahl und die Margen scheinen nicht groß oder gesund genug zu sein, als dass mehrere Anbieter miteinander konkurrieren könnten. Ich habe gehört, dass man Dienste bündeln sollte, um die Kundenabwanderung zu stoppen, aber die Kunden sind an erschwingliche Preise gewöhnt und man weiß, dass Pakete nicht billig sein werden.

Streaming-Dienste wie Tubi scheinen die Zukunft zu sein – sie haben in den USA kürzlich Disney+ bei der Gesamtsendezeit überholt, und das zeigt, in welche Richtung sich der Streaming-Wind bewegt. Die Entwicklung des Streaming-Marktes hat gezeigt, dass nur Platz für wenige ist, und wenn ein Dienst wie Max in den britischen Markt eintritt, könnte er Schwierigkeiten haben, sich durchzusetzen.