Die hochkarätige Fusion zwischen Vodafone und Three hat offiziell grünes Licht gegeben und ebnet den Weg für einen neuen Marktführer im britischen Mobilfunknetzbetreibergeschäft.
Die Aufsichtsbehörde der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA). hat zugestimmt der 16,5-Milliarden-Pfund-Deal, bei dem Vodafone und Three ihre 27 Millionen Kunden vereinen und zum größten Mobilfunknetz des Landes werden.
Für den Zusammenschluss wurde grünes Licht gegeben, obwohl die unabhängige Untersuchungsgruppe festgestellt hatte, dass dies zu höheren Preisen für die Kunden führen könnte. Es wurde außerdem darauf hingewiesen, dass dies zu weniger vorteilhaften Konditionen für Anbieter virtueller Netzwerke führen würde, die bei der Bereitstellung ihrer Dienste auf die Netzwerkinfrastruktur der „Big Four“ (bald „Big Three“) im Vereinigten Königreich angewiesen sind.
Damit die Fusion zustande kommt, hat die CMA darauf bestanden, dass beide Netzwerke Maßnahmen ergreifen, um solche Probleme zu entschärfen. Kurzfristig müssen Vodafone und Three in den nächsten drei Jahren bestimmte Mobilfunktarife und Datenpläne begrenzen und den virtuellen Mobilfunknetzbetreibern bestimmte Vertragsbedingungen anbieten.
Im weiteren Sinne müssen Vodafone und Three eine verbindliche Verpflichtung eingehen, in den nächsten acht Jahren Milliarden in ein gemeinsames 5G-Netz zu investieren. Der Ausbau des Mobilfunknetzes der nächsten Generation (wir können es mittlerweile wahrscheinlich als aktuelle Generation bezeichnen) im Vereinigten Königreich verlief ziemlich schleppend, sodass dies ein offensichtlich positives Zeichen für britische Mobilfunknutzer sein könnte.
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„Nach sorgfältiger Prüfung der Beweise sowie der umfangreichen Rückmeldungen, die wir erhalten haben, glauben wir, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb im britischen Mobilfunksektor wahrscheinlich ankurbeln wird und dass er durchgeführt werden sollte – allerdings nur, wenn Vodafone und Three der Umsetzung unserer vorgeschlagenen Maßnahmen zustimmen.“ “, sagte Stuart McIntosh, der Vorsitzende der unabhängigen Untersuchungsgruppe.
Natürlich wird dies nicht die erste hochkarätige Mobilfunkfusion im Vereinigten Königreich sein. Orange und T-Mobile schlossen sich 2010 zu EE zusammen, bevor sie 2016 von BT übernommen wurden, während Virgin Media und O2 2021 fusionierten.
EE ist derzeit mit 25 Millionen Kunden der größte Netzbetreiber des Landes, dicht gefolgt von O2 mit 24 Millionen. Vodafone und Three liegen mit 17,5 Millionen bzw. 9,9 Millionen auf den Plätzen drei und vier.

