Wenn Sie ein Gamer sind und die beste Bildschirmleistung wünschen, stehen Ihnen mehrere Bildschirme zur Auswahl. Aber welchen von Fernseher, IPS und OLED sollten Sie wählen? Entscheidungen, Entscheidungen.
Wir möchten Ihnen die Entscheidung erleichtern, indem wir die einzelnen Technologien sowie deren Vor- und Nachteile erklären, damit Sie herausfinden können, welche Option für Sie die beste ist.
Also ohne Umschweife: Welche Displaytechnologie sollten Sie für Gaming-Monitore wählen?
Was ist TN?
TN steht für Twisted Nematic Display (Twisted-Nematic-Display), was für eine Panel-Technologie ein seltsamer Name zu sein scheint, aber haben Sie Geduld mit uns.
TN ist eine Ableitung der LED-Displayserie und von den hier aufgeführten Paneltypen ist es das älteste. Die Vorteile eines TN-Displays sind seine Geschwindigkeit. Es rendert ein Bild sehr schnell, wobei eine Pixelaktualisierung von 1 ms oder schneller möglich ist. Die Bildwiederholraten sind hoch, sodass Sie eine flüssige Bildwiedergabe mit minimaler Unschärfe oder Bildrissen erhalten. Das kann auch bei der geringen Eingangsverzögerung hilfreich sein. Bei TN-Displays dreht sich alles um Geschwindigkeit, und da es sie schon lange gibt, sind sie auch erschwinglich.
Was ist nicht so toll an TN-Displays? Die Farbleistung ist nicht so gut wie bei anderen Monitortypen, da TN-Displays nur 100 % des Standard-RGB-Farbraums abdecken können. Das klingt nach viel, aber es gibt andere Displays mit besserer Farbwiedergabe. Der Kontrast ist bei diesen Modellen auch nicht der beste und die Betrachtungswinkel sind schwach. Kein so großes Problem, wenn Sie frontal blicken, aber wenn Sie sich bewegen, können die Farben verblassen.
Was ist IPS?


IPS ist ein weiteres Akronym und steht für In-Plane-Switching. Während TN Probleme mit der Farbwiedergabe und den Betrachtungswinkeln hat, ist das bei IPS kein Problem. Wenn mehrere Personen auf Ihren Bildschirm schauen, sollten alle eine gute Leistung erzielen können. Die Farbwiedergabe ist besser, da sie regelmäßig 100 % des DCI-P3-Farbraums erreichen. Bildwiederholraten und Eingabe haben sich im Laufe der Jahre verbessert, liegen aber immer noch hinter TN zurück.
Die Schwäche von IPS liegt bei den Schwarzwerten. Diese sind zwar in Ordnung, neigen jedoch häufig dazu, Details in den dunkelsten Teilen eines Bildes zu „zerquetschen“, was faktisch einem Detailverlust gleichkommt.
Was ist OLED?


OLED steht für Organic Light Emitting Diode und bedeutet, dass jedes Pixel selbstleuchtend ist, also sein eigenes Licht erzeugen kann.
Dadurch kann OLED auf jedem Display die besten Schwarzwerte liefern, da es eine punktgenaue Dimmung auf Pixelebene ermöglicht. Der Kontrast ist unendlich, was für ein naturgetreues Bild auf dem Bildschirm sorgt, und auch die Farbwiedergabe ist hoch. Aus visueller Sicht ist es schwer zu argumentieren, dass OLED nicht das beste Bild der drei liefert. Und da OLED eine Bildsteuerung auf Pixelebene bietet, können auch Bildwiederholraten und Eingangsverzögerungen sehr niedrig sein.
Das Problem mit OLED besteht bisher darin, dass es nicht in vielen Bildschirmgrößen verfügbar ist. Außerdem sind sie teuer, wobei einige der besten Modelle über 1000 £/1000 $ kosten.

